RA Bremer &    RA Schlabowski

Bei Verkehrsunfällen, die sich unter Alkoholeinfluss oder nach Drogenkonsum ereignen, kommt auf den Fahrer und ggf. Halter des am Unfall beteilitgten Fahrzeuges neben seiner strafrechtlichen Haftung, auch die Inanspruchnahme durch die Versicherung im Rahmen eines Regresses zu.

 

Durch Führen eines Fahrzeuges unter Alkoholeinfluss oder unter Einfluss von Drogen verletzt der Fahrzeugführer seine vertraglichen Pflichten gegenüber der Versicherung. Auch der Fahrzeughalter kann hierbei eine Pflichtverletzung begehen. Für den Fall des Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, kann sich die Versicherung mit Regressforderungen an den Versicherungsnehmer oder den Fahrzeugführer halten. Grundsätzlich ist hierbei die Haftungsfreiheit bis zu einem bestimmten Betrag beschränkt, sodass nicht der gesamte Schaden vom Fahrzeugführer oder Fahrzeughalter ersetzt werden muss.

 

Bei Teilnahme am Straßenverkehr ohne in der Lage zu sein, ein Fahrzeug sicher zu führen, muss daher beachtet werden, dass neben den strafrechtlichen Folgen auch Regressansprüche seitens der Versicherung in Betracht kommen.

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